Die Zähmung von elektrischen Antrieben – Ein Interview mit Professor Kennel

Reisswolf: Sie sind eigentlich aus der Elektrotechnik und unterrichten doch uns Maschinenbauer. Was hat Sie dazu bewegt, Elektrotechnik für Maschinenbauer zu lehren?  Prof. Kennel: Das kann ich auf verschiedene Arten beantworten. Die juristisch oder verwaltungstechnisch einwandfreie Antwort ist sicherlich, weil ich gefragt worden bin (lacht). Das Fach Elektrotechnik wird traditionsgemäß

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Die Professur für Elektrische Antriebssysteme und Leistungselektronik stellt sich vor

„Energie“ ist in den letzten Jahren verstärkt in die Aufmerksamkeit der Gesellschaft gerückt. Nachdem in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts Energie als unbegrenzt verfügbar betrachtet wurde, konzentrierte man sich damals auf die Übermittlung und Verarbeitung von Informationen und Daten. Inzwischen ist der Mehrheit von uns allerdings bewusst geworden, dass jede Informationsverarbeitung letzten Endes in einer Bewegung enden muss – es muss etwas getan werden, um das Ergebnis einer Informationsverarbeitung in einen nützlichen Effekt umzusetzen (ansonsten ist die Informationsverarbeitung wirkungslos) – da das Zeitalter der Bewegung durch menschliche Arbeitskraft zu Ende geht (sie wird einfach zu teuer), kommt der (elektrischen) Antriebstechnik und Leistungselektronik verstärkte Bedeutung zu. Dieser Bedeutung will unser Lehrstuhl mit seinen Aktivitäten Rechnung tragen.

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Antipoden

Unter dem Namen Formosa kennt man sowohl eine Provinz im Norden Argentiniens, als auch die Insel im pazifischen Ozean, die der Republik China/Taiwan als Staatsgebiet dient. Wie es der Zufall wollte sind die beiden Gebiete auf der gegenüberliegenden Seite der Erde, an den Antipoden.

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Untersee-Kriegsführung in der Kloschüssel

Um 1944 den U-Bootmannschaften eine geruchsarme Tauchfahrt zu ermöglichen war das Highlight der deutschen Ingenieurskunst im 2. Weltkrieg der Entwurf einer Hochdrucktoilette. Die Ausscheidungen wurden durch mehrere Ventile mit hohem Druck ins Meer geleitet. Dank klassischem German overengineering war das System so kompliziert, dass dafür an Bord immer ein Crewmitglied

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